Klinikum Garmisch-Partenkirchen setzt auf neues PACS
Klinikum Garmisch-Partenkirchen setzt auf neues PACS
JiveX von VISUS überzeugt besonders durch praxisnahe Funktionalität
Seit dem 3. August arbeitet das Klinikum Garmisch-Partenkirchen mit seinem neuen digitalen Bilddatenkommunikations- und -archivierungssystem (PACS), JiveX von VISUS. Das Haus der Schwerpunktversorgung mit 505 Betten hat dem Bochumer IT-Dienstleister den Auftrag auf Basis einer Ausschreibung im Mai dieses Jahres erteilt. "Neben den abgefragten Parametern wie Funktionalität und Leistungsfähigkeit der Software sowie Innovationsfähigkeit des Anbieters war uns besonders die Einbettung in die bestehende IT- Infrastruktur des Hauses wichtig", umreißt IT-Leiter Dr. Thomas Schmeidl die wesentlichen Entscheidungskriterien.
JiveX ist nahtlos in das Radiologie-Informationssystem von Tieto integriert und kommuniziert bidirektional mit dem System. Das PACS übernimmt die Patientendaten und Untersuchungsanforderungen, erzeugt daraus eine DICOM Worklist und übermittelt die Bilder inkl. Parameter zurück zur Befundung. Die Desktop-Integration ermöglicht außerdem den direkten Aufruf des RIS-Auftrags aus der PACS-Studie heraus und umgekehrt. Die rechtssichere Langzeitarchivierung erfolgt auf Basis eines multimedialen Gesamtarchivs im zentralen Storage Area Network (SAN) des Klinikums gemeinschaftlich mit Marabu.
"JiveX integrierte sich problemlos in die bestehende Systemarchitektur. Die Server-Installation erfolgte auf vmWare ESX 3.5, wodurch gleichzeitig Hochverfügbarkeit gewährleistet wird. Eine Skalierung auf mehrere Server wäre möglich, wurde jedoch aufgrund der guten Performance bisher nicht in Anspruch genommen. Die einfache Integration in unsere Standardroutine zur Softwareverteilung und die Nutzung der von uns gestellten Client-Hardware erleichterten die Installation ganz erheblich", so Dr. Schmeidl.
Auch von den Anwendern wurde das neue System gut angenommen, wie Projektleiter Michael Doster aus der Abteilung EDV & QM erläutert: "Die Software ist intuitiv bedienbar und fast ohne Schulung einsetzbar, da sie sehr übersichtlich gehalten ist. Da die Clients umfassend konfigurierbar sind, war es beispielsweise leicht möglich den jeweiligen Nutzergruppen nur die für ihre Tätigkeit benötigten Schaltflächen, Suchfelder und Suchergebnisspalten zur Verfügung zu stellen bzw. die nicht benötigten auszublenden. Die Modalitäten konnten wir ganz unkompliziert remote anbinden. Die Nutzer begannen bereits unmittelbar nach den Schulungen mit dem PACS zu arbeiten, so dass das System schon zwei Wochen vor dem offiziellen Produktivstart in den Echtbetrieb ging" Heute sind CT, MRT, Speicherfoliensysteme, die digitale Mammographie, Durchleuchtung, Ultraschall, Angiographie und eine Knochendichtemessung in das System integriert.
Die Bedienungsoberfläche war für Herrn Priv.-Doz. Dr. Gerhard H. Simon, Chefarzt der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin ein entscheidendes Kriterium in der Auswahl des neuen PACS-Systems: "Die Möglichkeit feste, patientenbezogene Bildanordnungen für die am Klinikum umfangreichen Demonstrationsleistungen der Radiologie optimal vorzubereiten zu können sowie die vorkonfigurierten Hängeprotokolle sind Features, auf die ich nicht verzichten möchte. Insbesondere überzeugt auch der Mammo-Client. Ich habe bislang ein ausschließlich positives Feedback von den klinischen Kollegen und auch den radiologischen Fachkollegen über das neue PACS-System erhalten."

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