Die PACS Entwicklungen der vergangenen Jahre haben sich primär auf die Bedürfnisse der Radiologie bzw. der radiologischen Bildgebung konzentriert. Hier stehen die digitale Befundung und Archivierung im Vordergrund, die über die Reduzierung der Filmkosten zu amortisieren sind. Die Augusta-Kranken-Anstalt Bochum ist von Beginn an gemeinsam mit der Firma VISUS neue Wege gegangen und hat auch bildgebende Verfahren anderer Fachabteilungen in das PACS Konzept einbezogen.
Das St.-Johannes-Hospital Dortmund (JoHo) verfügt über eine der größten kardiologischen Abteilungen in Nordrhein-Westfalen sowie eine große Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Deshalb war bei der PACS-Auswahl eine Lösung für das ganzheitliche Bildmanagement gefragt, die die kardiologische Bildgebung nahtlos in das PACS integriert. Seit dem 01.10.2005 arbeitet das JoHo filmlos mit JiveX, die klinikweite Web-basierte Bildverteilung ist bis in den OP realisiert.
Das PACS wird sich nach dreieinhalb Jahren amortisiert haben, allein an Filmkosten werden jährlich mindestens 200.000 EUR eingespart. Hinzu kommen entfallende Aufwendungen für die Beschaffung und Entsorgung der Entwicklungschemikalien sowie die Wartung der Geräte. Da die Bilder heute ständig und ortsunabhängig zur Verfügung stehen, sind die Befundung viel schneller und die Befundlaufzeiten deutlich kürzer. Durch die direkte Verfügbarkeit der Voraufnahmen und die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung wird die Diagnostik genauer und die Qualität der Diagnose verbessert.