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JiveX DICOM Plattform

Integrationsplattform für das gesamte Bildmanagement im Krankenhaus

In Krankenhäusern sind verschiedene Informationssysteme und damit unterschiedliche Plattformen im Einsatz, auf denen Daten kommuniziert, angezeigt und gespeichert werden (KIS, EPA, PACS, DMS). Das moderne Bildmanagement ist daher äußerst umfassend und komplex. Heute müssen neben Bilddaten auch Biosignale, Fotos und Videos eingebunden werden, egal ob im DICOM- oder NON-DICOM-Format. Das bezieht neben der Radiologie auch alle anderen klinischen Bereiche, mit beispielsweise Endoskopie, Sonografie, EKG und Wunddokumentation, ein. Hier entstehen Daten in Bild- oder Dokumentenformaten wie JPEG oder PDF. Für deren Einbindung in den klinischen Arbeitsablauf bedarf es einer einheitlichen Basis.

Diese umfassende Management-Plattform für alle bildbezogenen Prozesse im Krankenhaus stellt VISUS mit JiveX zur Verfügung. Grundlage ist der konsequente Einsatz des DICOM-Standards und die Umsetzung der IHE-Profile. VISUS begleitet seit mehr als zehn Jahren übergreifende bildbasierte Prozesse im Krankenhaus und verfügt über ein großes Know-how über die Integration in klinische Arbeitsabläufe. Von Beginn an engagiert sich das Unternehmen in Standardisierungsprojekten im DICOM-Umfeld und für die Initiative Integrating the Healthcare Enterprise (IHE).

Systemübergreifende Kommunikation aller Bilddaten 

VISUS fokussiert sich mit JiveX auf Bild-, Video- sowie Biosignaldaten und macht vor allem nicht an Abteilungsgrenzen halt. So bietet das System den Anwendern Raum für Optimierungen bei klinikweiten Prozessen. Die Effizienzpotenziale liegen dabei vorrangig in der Steuerung und Optimierung von Arbeitsabläufen rund um die Befundung und Bildverteilung. Beispielhaft sind Hanging Protokolle genannt, mit denen der Befunder seine Untersuchungen automatisch am Bildschirm anordnet, und Reading Protokolle, mit denen er automatisch Arbeitsschritte verkettet.

 

Um klinikweit reibungslose Arbeitsabläufe zu gewährleisten, integriert sich die Lösungsplattform in die Abläufe des Krankenhaus-Informationssystems (KIS) und bindet auch Spezialbefundungssysteme ein. Die Kommunikation basiert dabei auf Standards (z.B. DICOM, HL7) und auf der Umsetzung von IHE-Profilen. Dies gewährleistet ein übergreifendes Prozessmanagement und ermöglicht eine nahtlose Qualitätssicherung. Durch die JiveX DICOM Plattform bietet VISUS auch für sämtliche Abteilungen und Funktionsbereiche außerhalb der Radiologie eine klinikweite DICOM-Worklist.

Einheitlicher Viewer für alle Bilddaten

Mit der Einbindung von Spezialbefundungssystemen deckt JiveX die gesamte Bildgebung einer Gesundheitseinrichtung ab. Dabei ist es egal, ob die Daten im DICOM-Format vorliegen oder nicht. In letzterem Fall werden sie durch ein spezielles Modul übernommen und als DICOM-Daten abgelegt. Ebenso können die Modalitäten aller gängigen Hersteller am Markt eingebunden werden.

JiveX konzentriert sich auf die bildbasierten Abläufe. Egal aus welchen Quellen das Bildmaterial ursprünglich stammt, bietet VISUS systemübergreifend einen einheitlichen Viewer. Damit wird die Bildmanagement-Plattform im klinischen Workflow zum zentralen Zugangspunkt zu allen Bilddaten. JiveX wird über eine Aufruf-Schnittstelle in das KIS eingebunden und schafft den Anwendern einen transparenten Zugriff auf alle Informationen in
einer Bedienoberfläche. Mit diesem einheitlichen und ergonomisch bedienbaren Viewer lassen sich ebenso einfach sichere Portallösungen aufbauen.

Beispiel eines Prozesses außerhalb der Radiologie

Die Effektivität ergibt sich aus dem Zusammenspiel der relevanten Informationssysteme in einer Gesundheitseinrichtung. So legt die Station z.B. im KIS einen Auftrag "Songrafie des Abdomen" an. Um eine standard-konforme Verarbeitung zu gewährleisten, wird der Auftrag als HL7 ORM-Nachricht weitergegeben und das PACS erstellt mit dem DICOM Worklist Broker die Arbeitsliste für das Sonografiegerät. Parallel wird der Prozess im Leistungsstellenmanagement des KIS terminiert.

 

Nach der Untersuchung wird die Leistung automatisch erfasst und das relevante Bild- und Videomaterial an das PACS übergeben. Der Study Verification Manager weist hier den Aufnahmen aktuelle Daten des dazugehörigen Patienten zu. Dies bestätigt das System dem KIS mit einer HL7-Nachricht. Die neu hinzugefügten Untersuchungsdaten stehen nun direkt dem Zugriff aus dem KIS heraus zur Verfügung.

 

Bei der Befundung kann der Arzt die Aufnahmen mit dem einheitlichen Viewer aus dem KIS oder der Elektronischen Patientenakte (EPA) abrufen und ansehen. Die Kopplung von Patient und Aufnahmen wird über die eindeutige Auftragsnummer gewährleistet. Da der Viewer alle Aufnahmen visualisiert, ist es dem Arzt möglich, direkt auf beliebige vorhandene Informationen aus der Krankenakte - EKG, Endoskopie, CT und andere - zuzugreifen und diese für die Festlegung des weiteren Procedere zu konsultieren. Bei der Befundung oder Arztbriefschreibung kopiert der Arzt einfach die relevanten Bilder aus dem Viewer direkt in seinen Bericht. Danach druckt er den kompletten Befund mit Bildern auf Papier aus. Parallel können diese Dokumente auch vollautomatisch als PDF-Dateien an JiveX PACS gedruckt und übernommen werden. Ein entsprechendes Gateway trägt dafür sorge, dass die Dokumente zu dem richtigen Patienten und Vorgang gehörig archiviert werden. Durch eine entsprechende HL7-Benachrichtigung an das KIS bleibt auch der Zugriff auf die Dokumente aus der elektronischen Patientenakte heraus gewahrt.

Herstellerneutrale und flexible Archivierung aller Bilddaten

JiveX bindet nicht nur Modalitäten und Bilddaten herstellerübergreifend ein, es sorgt auch für die zentrale Archivierung aller zuvor genannten Daten im DICOM-Format. DICOM hat sich über Jahrzehnte als Standard in der medizinischen Bilddatenkommunikation und -archivierung etabliert. Es ist für zahlreiche Modalitäten und Formate definiert und wird ständig erweitert. So lassen sich auf dieser Basis auch Aufnahmen von Bildgebern wie der Spaltlampe, eines der wichtigsten Untersuchungsgeräte in der Augenheilkunde, in den klinikweiten Workflow einbinden.

Mit JiveX muss sich das Krankenhaus nicht um die Speicherung der Daten verschiedener Spezialsysteme an unterschiedlichen Orten sorgen, das erfolgt konsolidiert. Das bringt rechtlich, organisatorisch und finanziell deutliche Vorteile. Das Archiv ist flexibel, ganz den individuellen Kundenbedürfnissen angepasst. Die Möglichkeiten der Datenspeicherung und -archivierung reichen von der Online-Speicherung in einem zentralen Rechenzentrum über Speichernetzwerklösungen (Storage Area Network, SAN) bis hin zu auf im Netzwerk freigegebenen Festplattensystemen (Network Attached Storage, NAS) oder direkt an die Server angeschlossenen Festplattensystemen (RAID, DAS). Selbstverständlich werden auch Offline-Archivierungslösungen auf DVDs, BlueRay-Discs oder Magnetbändern unterstützt. Wie auch immer die Lösung technisch umgesetzt ist: Der Anwender wird transparent durch Statusmeldungen über den Archivierungszustand informiert. Durch den Abgleich mit der Auftragskommunikation aus dem führenden Informationssystem ist die Prozessqualität auf allen Ebenen des Bildkreislaufs sichergestellt.

VISUS bietet als eigenständiges Produkt zur Langzeitarchivierung den JiveX Storage Service for PACS (SSP). Bei dieser Dienstleistung archiviert der Kunde seine Daten in einem externen Archiv, das von einem durch VISUS unter Vertrag genommenen Dienstleister betrieben wird. Diese Form der Datenspeicherung stellt für den Anwender eine kostengünstige Lösung dar. Die Bezahlung richtet sich nach der Nutzung. Zusätzliche Investitionen fallen nicht an. Eine langfristige Kapitalbindung entfällt somit. Die Kosten sind planbar, da keine zusätzlichen Aufwendungen für Migration, Administration oder Wartung anfallen.

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