
Bochum, 9. April 2008 - Krankenhäuser müssen medizinische Dokumente mit viel Sach- und Personalaufwand revisionssicher digital aufbewahren. Die Telekom-Tochter T-Systems bietet nun gemeinsam mit dem Unternehmen VISUS eine Lösung, die Ihnen Installation, Wartung und Pflege der dazu nötigen Systeme nach dem Prinzip "Software as a Service" abnimmt. Den Service können Kunden flexibel mieten. Sie zahlen je Untersuchung bzw. Dateneinheit (z.B. Gigabyte) oder auch einfach einen Festpreis für jedes Jahr der Archivierung. Sie müssen so nicht in eigene Hard- oder Software investieren.
Die Lösung hat bereits Markterfolg. So übernehmen VISUS und
T-Systems derzeit für die drei Krankenhäuser der Evangelischen Stiftung Augusta in Bochum die externe Langzeitarchivierung mit einer Start-Datenmenge von mehr als zehn Terabyte. Zum Angebot von T-Systems und VISUS gehört eine Anwender-Hotline. Auch notwendige Daten- und / oder Hardwaremigrationen im Rahmen der vorgeschriebenen Aufbewahrungsdauer sind im Service inbegriffen. Die digitale Langzeitarchivierungslösung wurde nach Richtlinien der IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) entwickelt. Diese zielt darauf ab, Datenaustausch durch die Verwendung von Standards wie Health Level 7 (HL7) und DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) zu vereinheitlichen. Damit bietet die vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnete und prämierte Entwicklung Kunden ein hohes Maß an Investitionssicherheit.
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VISUS Kurzprofil
Die VISUS ist ein führender Anbieter von komplexen Bildmanagementlösungen in der Medizin. Die Produktpalette reicht von der reinen Bildbetrachtung über Enterprise PACS (Picture Archiving and Communication System) bis hin zur krankenhausweiten oder standortübergreifenden Bildkommunikationsplattform.
Die VISUS liefert auch Bildlogistiksysteme für das Mammographie Screening und große Teleradiologienetzwerke. Der internationale DICOM-Standard sowie modernste Java-Technologien sind die entscheidenden Bausteine der Produktfamilie mit dem Namen JiveX. Die VISUS verfügt als Spin-Off der Universität Witten/Herdecke aufgrund von zahlreichen Referenzprojekten für das Comittee for the Advancement of DICOM in den USA über ein außergewöhnliches DICOM Know-How.