
Bochum, 23. November 2011 - "Die diesjährige MEDICA hat uns wieder bestätigt, dass Krankenhäuser vermehrt alle im Hause entstehenden Bilddaten in den klinikweiten Workflow einbinden möchten, nicht nur die aus der Radiologie. Für uns heißt das, dass modernes Bildmanagement neben Bilddaten auch Videos und Fotos akquirieren, kommunizieren und archivieren muss, egal ob im DICOM oder Non-DICOM Format", fasst Guido Bötticher, Vertriebsleiter Deutschland von VISUS, seine Eindrücke und Erfahrungen zusammen.
Eine derartige umfassende Bildmanagement Plattform bezieht neben der Radiologie, Linksherzkatheter-Messplätze, EKG-, EEG- und Ultraschallgeräte, Endoskope, Digitalkameras und OP-Türme genauso ein wie die Augenheilkunde, Zahnmedizin, Strahlentherapie und Nuklearmedizin. "Um alle bildbezogenen Prozesse im Krankenhaus nahtlos in die klinikweiten Abläufe integrieren zu können, erzeugt unser PACS JiveX auf Basis von HL7, XML oder GDT eine einheitliche DICOM Worklist für alle Modalitäten. Diese neue Generation des Bildmanagements, die auch außerhalb der Radiologie eingesetzt werden kann, nennen wir PACS II", so Bötticher. Erfahrungen hat VISUS bei zahlreichen Projekten in den Niederlanden gesammelt. "Dort sind wir mit 15 Prozent Marktanteil führend bei den PACS II Installationen. Wir wissen genau, wie unter Berücksichtigung bestehender Prozesse derartige Projekte umzusetzen sind", stellt der Vertriebsleiter heraus.
Zentrale Webbildverteilung und einheitlicher Viewer für alle Bilddaten
Voraussetzung für reibungslose Abläufe ist eine zentrale Webverteilung, die alle anfallenden Bilddaten erfasst und in das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) integriert ist. Egal aus welchen Quellen das Bildmaterial ursprünglich stammt, bietet JiveX dazu systemübergreifend einen einheitlichen Viewer. So wird die Bildmanagement Plattform im klinischen Workflow zum zentralen Zugangspunkt zu allen Bilddaten. Sie wird über eine Aufruf-Schnittstelle in das KIS eingebunden und verschafft den Anwendern einen schnellen Zugriff auf alle Informationen in einer Bedienoberfläche.
"Wir binden auf Basis des etablierten DICOM Standards auch beliebige Systeme anderer Anbieter in die Plattform ein. Das können spezielle Befundungsumgebungen in einzelnen Fachabteilungen sein, aber auch PACS", erläutert Bötticher.
Flexible Archivierung aller Bilddaten
Erfolgt die Archivierung aller Bilddaten zentral über JiveX, muss sich das Krankenhaus nicht um die Speicherung der Daten verschiedener Spezialsysteme an unterschiedlichen Orten sorgen. Das bringt rechtlich und finanziell deutliche Vorteile, genauso wie organisatorisch. Die Speicher sind einheitlich, lassen sich einfach warten und bieten den Anwender jederzeit die Möglichkeit, von allen Arbeitsplätzen Zugriff auf die Bild- und Videodaten zu haben.
Das Archiv ist flexibel, ganz den individuellen Kundenbedürfnissen angepasst. Die Daten können in einem Speichernetzwerk (Storage Area Network, SAN), einem WORM-SAN und auf einem im Netzwerk freigegebenen Festplattensystemen (Network Attached Storage, NAS) gespeichert werden. Eine weitere Möglichkeit zur Langzeitarchivierung bietet der JiveX Storage Service for PACS (SSP), bei dem die Daten revisionssicher in einem Rechenzentrum abgelegt werden.
Textumfang: 3.250 Zeichen
![]() |
Besuch_Gesundheitsministerin_Steffens.jpg Guido Bötticher, VISUS Prokurist und Vertriebsleiter Deutschland |
![]() |
VISUS_Medica_Messestand_2011.jpg Zu Besuch auf dem VISUS Medica Messestand: Gesundheitsministerin Barbara Steffens im Gespräch mit VISUS Geschäftsführer Jörg Holstein |