Die Evangelischen Krankenhäuser Mülheim und Oberhausen, Teil der ATEGRIS-Kette, optimieren ihr Bildmanagement mit dem PACS JiveX von VISUS. Das einheitliche Gesamtsystem sorgt für einen reibungslosen Bilddatenaustausch zwischen den Häusern für Konsultationen und Patientenverlegungen. Intern hat sich der gesamte Prozess von der Bilderstellung bis zur Nutzung der Aufnahme drastisch verkürzt, was auch merkliche Auswirkungen auf die Liegezeiten und Verweildauer der Patienten zeigt.
Im Rahmen des Teleradiologieverbund Ruhr kooperieren die Häuser in der Neuro- und der Thoraxchirurgie mit dem Universitätsklinikum Essen und dem Klinikum Niederrhein. Das funktioniert auf doppelt verschlüsseltem Wege per DICOM E-Mail sehr schnell und elegant.
Das St. Franziskus-Hospital Münster arbeitet seit Juni 2010 mit dem PACS JiveX und baut die Lösung schrittweise zu einem zentralen Bilddatenmanagementsystem für alle bildgebenden Verfahren aus. Neben KIS, Langzeitarchiv und DMS ist das PACS dann eines von vier großen Elementen der homogenisierten IT-Landschaft im Krankenhaus. Die Zwischenbilanz fällt positiv aus: „JiveX hat bisher all unsere Erwartungen erfüllt und wird viel zur Effizienz und Ablaufverbesserung beitragen, wenn es noch weiter über die Radiologie hinaus eingesetzt wird als jetzt schon“, sagt Martin Heveling, Leiter der klinischen und medizinischen Informationssysteme.
Seit August 2009 unterstützt VISUS das Klinikum Garmisch-Partenkirchen mit JiveX bei der Gestaltung reibungsloser klinikweiter Abläufe. Integriert ist es in das Krankenhaus-Informationssystem iMedOne von Tieto und dessen Radiologie-Modul.
Die Planungen für das PACS waren von Beginn an so ausgerichtet, dass es kein System nur für die Radiologie sein sollte, sondern vielmehr das gesamte medizinische Bildmaterial aller Abteilungen einbinden konnte. So können die Anwender heute Aufnahmen aus der Endoskopie und Kardiologie, aus Ultraschallgeräten und der Wunddokumentation sowie endoprothetische Planungsdaten und Bilder von pathologischen Präparaten über das Bilddatenmanagementsystem aufrufen.
Das PACS bietet ökonomische Vorteile für die Anwender, administrative für die IT und finanzielle für die Verwaltung. Durch eine teleradiologische Verbindung mit DICOM Send ist die Anbindung einer Partnerklinik möglich.
JiveX von VISUS bringt Röntgenaufnahmen und Befunde schnell und sicher klinikweit zu den Anwendern
Seit 2007 unterstützt JiveX das Bildmanagement im Klinikum Landshut. Integriert ist es in das iSOFT-RIS und das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) medico/s.
Ohne PACS könnten die Landshuter Radiologie das stetig steigende Untersuchungsaufkommen mit knappen Personalressourcen nicht bewältigen. Heute sind die Bilder sofort verfügbar, Voraufnahmen können binnen weniger Sekunden aufrufen werden. Durch die Schnelligkeit der Befunderstellung hat die Abteilung ihre Effizienz um bis zu 60 Prozent gesteigert.
Katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge digitalisiert vier Standorte mit Lösung von VISUS
In der Katholischen Hospitalvereinigung (KHWE) Weser-Egge hilft seit September 2009 ein PACS, die Arbeitsabläufe zu optimieren, speziell in der standortübergreifenden Kommunikation der vier Akutkrankenhäuser.
Individuell eingerichtete Hanging Protokolle machen die Befundung durch Standardisierungen im Prozess deutlich schneller und effektiver. Dadurch können die Stationsärzte ihren Patienten schneller Auskunft geben. Das erspart Wartezeiten. So können die Patientenzahlen durch bessere und schnellere Abläufe bei gleicher Personalstärke nachhaltig erhöht werden. Kurzfristig soll das PACS erweitert werden und im nächsten Schritt auch Aufnahmen der Endoskopie und EKG-Kurven in den klinischen Workflow integrieren.
Die PACS Entwicklungen der vergangenen Jahre haben sich primär auf die Bedürfnisse der Radiologie bzw. der radiologischen Bildgebung konzentriert. Hier stehen die digitale Befundung und Archivierung im Vordergrund, die über die Reduzierung der Filmkosten zu amortisieren sind. Die Augusta-Kranken-Anstalt Bochum ist von Beginn an gemeinsam mit der Firma VISUS neue Wege gegangen und hat auch bildgebende Verfahren anderer Fachabteilungen in das PACS Konzept einbezogen.
Das Sana-Klinikum Remscheid ist ein Haus der Schwerpunktversorgung mit 16 Fachabteilungen und 684 Planbetten. Es ist 2005 als Neubau durch die Zusammenlegung von zwei Standorten entstanden. "Der Neubau bot die Chance, Ablauforganisationen zu verbessern und damit wirtschaftlicher zu arbeiten. Das setzt schnelle und schlanke Prozesse voraus", erläutert Dipl.-Inform. Michael Willmann, Leiter der Informationstechnik. Ein wesentlicher Teil der dazu nötigen umfassenden IT-Strategie ist die Digitalisierung der Radiologie.
Andreas Jacoby, Krankenhausgemeinschaft Herne
In der radiologischen Diagnostik wird es immer wichtiger, die Befunde zeitnah zu den Aufnahmen bereitzustellen - nicht nur im Krankenhaus, auch in einer Praxis, in der der Patient auf Bilder und Befunde wartet, um sie seinem Hausarzt mitnehmen zu können. In einer filmbasierten Radiologie muss der Arzt sich entscheiden: entweder er gibt dem Patienten die Bilder mit und muss sie für die spätere Befundung duplizieren, was zu erheblichen Kosten führt, oder er befundet sie nach der Aufnahme, was mit erheblichen Wartezeiten für den Patienten verbunden ist.
Bei der Bahrain Defense Force Royal Medical Services (BDFRMS) hatte sich die Diskussion gewendet. Dass das zugehörige Militärhospital, Bahrain Defense Force Hospital, mit einem digitalen Bilddatenarchivierungs- und -kommunikationssystem (PACS) ausgestattet wird, war nach intensiverer Beschäftigung mit den Anforderungen des Hauses schnell klar. Die Frage war jetzt: Entscheidet man sich für ein modalitäten- oder ein abteilungsorientiertes
System oder setzt von Beginn an auf eine klinikweite Lösung. Die Ansätze unterscheiden sich deutlich und gehen dabei weit über reine Kostenaspekte hinaus. Nach eingehender Diskussion hat sich der Medizinservice der Streitkräfte für JiveX Enterprise PACS entschieden, das die Arbeitsprozesse beginnend in der Radiologie grundlegend optimieren sollte.
Ohne ein PACS ist eine Radiologie heute nicht ökonomisch zu führen. Besonders hinsichtlich der Organisation effektiver Arbeitsabläufe und der Sicherung einer qualitativ hochwertigen Diagnostik ist das System unentbehrlich - gerade wenn parallel Mammographie-Screening-Einheiten zu betreuen sind. So stellt es sich in der radiologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Krüger, Dr. Stöblen, Dr. Baschour, PD Dr. Eising und Frau Stelkens-Gebhardt dar. Um die Kosten transparent und planbar zu halten, haben sich die Radiologen entschieden, "ihre" PACS-Lösung nicht zu kaufen, sondern vom Anbieter VISUS betreiben zu lassen.
Die Asklepios Kliniken Weißenfels Hohenmölsen sind quasi auf Umwegen zu einem PACS gekommen, wie EDV-Leiter Reinhard Harweg erklärt: "Wir wollten uns als Brustzentrum in Sachsen zertifizieren lassen. Um die hohen Anforderungen an die Dokumentation und Archivierung zu gewährleisten, reicht ein Krankenhaus-Informationssystem (KIS) allein nicht aus. Darüber hinaus sollte die neu angeschaffte digitale Mammographieanlage der Einstieg in eine umfassende Digitalisierung der Radiologie sein. Um die Archivierung und den problemlosen Wiederaufruf der Aufnahmen sicherzustellen und frühzeitig die Basis für die fortschreitende Digitalisierung zu legen, wurde schließlich ein PACS installiert."
"Unser Bestreben war es, die radiologischen Abläufe mit einem entsprechenden Archivmanagement in die IT-Infrastruktur zu integrieren. Um diesen Anspruch bei 32.000 radiologischen Untersuchungen pro Jahr zu verwirklichen, mussten wir unser bestehendes Krankenhaus- (KIS) und Radiologie-Informationssystem (RIS) der Firma iSOFT um ein Enterprise PACS ergänzen", erläutert EDV-Leiter Reiner Selent den Ausgangspunkt zur Beschaffung eines digitalen Bilddatenarchivierungs- und -kommunikationssystems. Es musste eine funktionierende Kopplung zum RIS aufweisen und bevorzugt LINUX- oder UNIX-basiert sein. "Die klinikweite Bildverteilung wollten wir per Web-Technologie realisieren. Um uns nicht von einem Anbieter abhängig zu machen, durfte das System nicht auf den Internet Explorer oder andere Windows-Komponenten beschränkt sein", so Selent.
Das St.-Johannes-Hospital Dortmund (JoHo) verfügt über eine der größten kardiologischen Abteilungen in Nordrhein-Westfalen sowie eine große Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Deshalb war bei der PACS-Auswahl eine Lösung für das ganzheitliche Bildmanagement gefragt, die die kardiologische Bildgebung nahtlos in das PACS integriert. Seit dem 01.10.2005 arbeitet das JoHo filmlos mit JiveX, die klinikweite Web-basierte Bildverteilung ist bis in den OP realisiert.
Das PACS wird sich nach dreieinhalb Jahren amortisiert haben, allein an Filmkosten werden jährlich mindestens 200.000 EUR eingespart. Hinzu kommen entfallende Aufwendungen für die Beschaffung und Entsorgung der Entwicklungschemikalien sowie die Wartung der Geräte. Da die Bilder heute ständig und ortsunabhängig zur Verfügung stehen, sind die Befundung viel schneller und die Befundlaufzeiten deutlich kürzer. Durch die direkte Verfügbarkeit der Voraufnahmen und die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung wird die Diagnostik genauer und die Qualität der Diagnose verbessert.
In der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg (DIAKO) ist seit Dezember 2006 JiveX im Einsatz. Das Radiologische Institut des Hauses fungiert als teleradiologischer Dienstleister der Asklepios Nordseeklinik Westerland für CT-Untersuchungen. Sämtliche Aufnahmen werden via Internet gesteuert und online telemedizinisch beurteilt, ohne dass ein Radiologe vor Ort erforderlich ist. Das schließt auch eine 24-Stunden-Bereitschaft für Nacht- und Wochenenddienste ein. Mit dem Martin-Luther-Krankenhaus in Schleswig und den Krankenhäusern in Husum und Niebüll werden ebenfalls zu Konsultationszwecken via Internet digitale Röntgenbilder ausgetauscht.
Mit der PACS-Einführung ist insgesamt der Workflow deutlich verbessert worden. Durch eine schnellere und reibungslosere Befundung ist es uns gelungen, die Befundungsgeschwindigkeit und Befundaktualität merklich zu erhöhen. Alle Bilder und Befunde stehen heute binnen Sekunden jederzeit an jedem Ort zusammen mit den Voraufnahmen zur Verfügung.
Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Kreiskrankenhaus Rendsburg-Eckernförde bildet seit September 2007 eine Mammographie-Screening-Einheit und versorgt etwa 45.000 Klientinnen. Zum effekiven Betrieb und zur Verbesserung der Prozesse der klinischen Radiologie im Krankenhaus musste ein leistungsfähiges PACS angeschafft werden. Im Februar 2007 fiel die Wahl auf VISUS und JiveX. Dabei waren besonders eine funktionierende Kommunikation mit MammaSoft und eine bereits realisierte Integration in die bestehende KIS/RIS-Lösung medico//s wichtig.
Heute konstatieren die Anwender durchweg reibungslose und straffe Arbeitsabläufe. Insgesamt ist die Befunderstellung deutlich schneller geworden. Die Bilder stehen unmittelbar nach der Aufnahme klinikweit im PACS zur Verfügung. Der problemlose Vergleich mit Voraufnahmen und die Möglichkeiten der Bildverarbeitung erhöhen die Qualität und Sicherheit der Diagnostik.

Das Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgart leistet die Bereitstellung von IT-Leistungen für vier weitere Häuser der Region Südwest, inkl. eines gemeinsamen Rechenzentrums. Wesentlicher Bestandteil des Projekts in dem virtuellen Verbund ist ein PACS.
Es integriert alle anfallenden Bilddaten, auch solche aus der Bronchoskopie, Kardiologie, Endoskopie etc. Die Befundungsgeschwindigkeit hat deutlich zugenommen, die Arbeitsabläufe sind insgesamt effizienter geworden und die Prozessqualität hat sich verbessert. Durch den Wegfall von Archivraum lassen sich effektive Kosteneinsparungen realisieren. Hinzu kommen Prozesskosteneinsparungen durch die ständige, ortsunabhängige Verfügbarkeit aller Bilder und Befunde.