Gewinn an Transparenz und Qualität

Zusammenwachsen von Medizintechnik und IT fördern

"Prozessverbesserungen durch das Vereinen von Medizintechnik und IT" ist gegenwärtig eines der zentralen Themen für deutsche Krankenhäuser. VISUS betrachtet das Zusammenwachsen von IT und Medizintechnik als wesentlichen Schlüssel zur Prozessoptimierung im Krankenhaus. Die strategische Weiterentwicklung des JiveX Enterprise PACS orientiert sich hieran.

Interoperabilität durch offene Standards

Die Zusammenführung von Medizintechnik und IT stellt jedoch auch Anforderungen an die Technik in den Häusern. Bisher herrscht oft noch ein klassisches Schnittstellen- chaos. Die Interoperabilität muss durch offene Standards gewährleistet sein. Sie sind zwingende Voraussetzung für eine herstellerunabhängige Vernetzung und eine Verringerung der Investitions- und Sachkosten. Diese Fragen sind von strategischer Bedeutung und somit klar ein Entscheiderthema in Krankenhäusern.

 

Relevant ist hier DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine), der internationale Standard für die Bildkommunikation. Er sorgt für eine reibungslose Übertragung von Bild- und Videodaten, Biosignalen sowie Dokumenten und nimmt so eine zentrale Schlüsselrolle bei der Verbindung von Medizintechnik und IT ein. Im Detail sind damit der Datentransfer zwischen Modalitäten und IT, die strukturierte Befundung, die Dokumentation und Archivierung, die Steuerung von Arbeitsprozessen sowie die Qualitätssicherung und Konsistenz gewährleistet.

 

VISUS wird dieses Thema mit seiner DICOM-Erfahrung von über zehn Jahren maßgeblich vorantreiben. Das Bochumer Unternehmen ist Gründungsmitglied der Initiative Integrating the Healthcare Enterprise (IHE) in Deutschland und hat verschiedene Projekte für das DICOM-Komitee durchgeführt. Als Lösungsanbieter für das gesamte Bildmanagement in der Medizin sieht VISUS seine Kernkompetenz in den Bereichen DICOM-Standardisierung und Internettechnologien.

Integration erhöht Effizienz

Aktuell werden Medizinprodukte funktionell zunehmend von Software bestimmt und in Kommunikationsnetze und Informationssysteme integriert. Erst das ermöglicht aber auch den Aufbau einer klinikweiten Informationsdrehscheibe unter Einbindung von Medizintechnik und IT. Durch diesen Prozess gewinnt die Medizin an Transparenz und Qualität. Darüber hinaus können auf der einen Seite die Effizienz und Wirtschaftlichkeit gesteigert, auf der anderen Seite Investitions- und Sachkosten reduziert werden.

 

Es ergeben sich jedoch auch handfeste Vorteile für die Ärzte und Patienten. Neben der rechtssicheren Dokumentation und Archivierung werden durch eine nahtlose Integration arbeitsteilige Prozesse sowie eine unmittelbare Informationsverteilung unterstützt. Das führt im Ergebnis zu schnelleren Befundungsergebnissen. Davon profitieren dann auch die Therapie und Pflege. Letztere haben jederzeit alle Informationen im Zugriff und können diese auch mit mobilen Lösungen direkt ans Patientenbett bringen.

Neue Anforderungen an das Management

Die Informationstechnologie greift aber auch zunehmend in die Verwaltung ein. Deshalb müssen die Krankenhausmanager sich fragen, wie sie die IT optimal in der Organisation verankern, um den neuen Herausforderungen gerecht werden zu können. Dazu gehört auch die Akzeptanz einer konsequenten IT-Strategie für die gesamte Einrichtung. In diesem Prozess gewinnt dann möglicherweise auch die Position eines Chief Information Officers (CIO) als Verantwortlicher auf Managementebene an Bedeutung.

 

Aber auch die Anforderungen an die IT-Abteilung selber steigen. Sie muss ein Know-how für Medizinprodukte aufbauen, ein Risiko- und Änderungsmanagement implementieren sowie die Verfügbarkeit für relevante Systeme sicherstellen. Die IT muss sich zunehmend im Kontext des Medizinproduktegesetzes (MPG) betrachten. Nicht jedes Medizinprodukt gehört gleich in die Medizintechnikabteilung.