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Landesweites Bilddatenmanagement wird internationaler Trend

VISUS präsentiert passende Lösungen auf MEDICA und RSNA

Bochum, 13. Dezember 2011 - Die dreidimensionale Visualisierung von Röntgenaufnahmen rückt immer mehr in den Fokus des internationalen Interesses. "Das haben die MEDICA und der nordamerikanische Röntgenkongress RSNA deutlich gezeigt", so Peter Rosiepen, beim Bochumer IT-Dienstleister VISUS verantwortlich für den internationalen Vertrieb und das Business Development. "Diesen Trend im Rücken werden wir unsere 3D-Lösung, die vollständig in den Workflow des PACS integriert ist, nach Deutschland nun auch in anderen Märkten implementieren können."

Mit JiveX Advanced haben Anwender die Möglichkeit, Volume Rendering-Darstellungen in beliebiger Anzahl zu generieren. Mit der Registrierung werden Bilder unterschiedlicher Studien modalitätenübergreifend mathematisch miteinander verglichen und anatomisch an gleicher Stelle angezeigt. Unterschiedliche Schichtdicken werden durch die Requantisierung an- und geometrische Ungleichheiten ausgeglichen. "Mit unseren Lösungen können wir Bilder aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und vergleichen. Das entspricht einem weiteren deutlichen Trend, der sich auf dem RSNA gezeigt hat: der multimodalen Bildgebung", blickt Rosiepen zuversichtlich nach vorn.

Überregionale Bilddatenarchivierung und Telemedizin

"Eine weitere Entwicklung, die sich speziell in Südeuropa und im Baltikum abzeichnet, ist der Aufbau regionaler Zentralarchive für Röntgenaufnahmen", weiß Rosiepen. In Estland beispielsweise verfügt nahezu jedes Krankenhaus über ein eigenes PACS. Daraus werden die Bilder an ein landesweit implementiertes Bilddatenmanagementsystem geschickt, das eine universelle Verfügbarkeit gewährleistet. "Diese Strukturen können wir mit dem JiveX Server Sync Manager abbilden, der den Abgleich verteilter Server - in diesem Fall Einzelarchive - sicherstellt. Darüber hinaus kann gemäß IHE-Integrationsprofil ATNA (Audit Trail and Node Authentication) jeder Zugriff auf die Bilder im zentralen PACS dokumentiert werden", erläutert der Vertriebsleiter. Denselben Ansatz wie Estland verfolgt auch Spanien, das in den einzelnen Provinzen zentrale Bildarchive für den schnellen Zugriff etablieren will.

Flexible Archivierung aller Bilddaten

Erfolgt die Archivierung aller Bilddaten zentral über JiveX, muss sich das Krankenhaus nicht um die Speicherung der Daten verschiedener Spezialsysteme an unterschiedlichen Orten sorgen. Das bringt rechtlich und finanziell deutliche Vorteile, genauso wie organisatorisch. Die Speicher sind einheitlich, lassen sich einfach warten und bieten dem Anwender jederzeit die Möglichkeit, von allen Arbeitsplätzen Zugriff auf die Bild- und Videodaten zu haben.

In Frankreich werden bis heute hauptsächlich noch konventionelle Röntgenfilme archiviert. Um Kosten zu sparen, wird auch hier in den Regionen jeweils ein digitales Zentralarchiv aufgebaut. "Ziel ist es, bis 2021 den finanziellen Aufwand um 30 Prozent zu reduzieren. Vorher muss jedoch die PACS-Durchdringung in den Krankenhäusern von derzeit nur gut 25 Prozent deutlich gesteigert werden", so Rosiepen.

In Staaten mit einer hohen PACS-Abdeckung wächst indes die Nachfrage nach teleradiologischen Dienstleistungen. Exemplarisch dafür stehen die skandinavischen Länder. "Diese Anforderung decken wir mit unserer Lösung JiveX DICOM Mail ab. Sie lässt sich problemlos in bestehende Infrastrukturen integrieren, ermöglicht einen sicheren Bilddatenversand und gewährleistet die universelle Verfügbarkeit der Informationen", stellt Rosiepen heraus. Besonders die Vorteile gegenüber herkömmlichen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, beispielsweise durch den einfachen Aufbau und die uneingeschränkte Skalierbarkeit, fördern den Einsatz dieser Technologie.

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Portrait Peter Rosiepen, VISUS Prokurist und internationaler Vertriebsleiter

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Manuelle Nachregistrierung 3D

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VR Ansicht der Schädelbasis nach Clipping

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Gefäßanalyse mit 3D VR Überblick und cMPR Ansicht eines segmentierten Gefäßes

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