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In der Welt des Marketings gibt es eine Vielzahl von englischen Fremdwörtern, die oft verwirrend sein können. Unser Glossar soll die zentralen Fachbegriffe verständlich erklären und für Dritte Licht in die Marketing-Sprache bringen. Wir werden die Einträge kontinuierlich erweitern und aktualisieren.
Also, was bedeutet eigentlich ...?
Methode, zwei Varianten einer Anzeige, eines Inhalts oder eines anderen Elements miteinander zu vergleichen, um zu erkennen, welche Version besser abschneidet.
Abkürzung für Advertisment, z. T. auch als Kürzel für Anzeigen, Banner im Internet u. a. Werbemittel genutzt.
Der Advertiser ist der Verkäufer, der Händler, der Merchant. Im Bereich des Online-Marketings ist der Advertiser derjenige, der die Werbung, das Advertisement, schaltet. Dabei nutzt er fremde Websites, um dort seine Anzeigen gegen ein vereinbartes Entgelt zu platzieren. Diese bezahlten Anzeigen werden Paid Media genannt. Der Advertiser macht sich die vorhandene Reichweite der Website eines Affiliate (Anbieters) zunutze, um die Reichweite seiner eigenen Werbekampagne zu erhöhen.
Kennzahl der Online-Werbung-Erfolgskontrolle, Zahl der Clicks auf einen Hyperlink
Ad Impressions sind eine wichtige Kenngröße im Bereich des Online-Marketings. Der Begriff Impressions wird in diesem Zusammenhang mit Auflage, Eindruck oder “gesehen werden” übersetzt. Bei Ad Impressions geht es nur darum, wie oft eine Werbung vom Nutzer gesehen, also als solche wahrgenommen wird. Daher wird sie auch oft Ad View genannt. Da Ad Impressions eine sehr ungenaue Messgröße darstellen, wird häufig auch deren „modernere Version“, die Viewable Impression gezählt. Der weiterführende Schritt, der tatsächliche Klick auf die Werbung, wird Page Impression genannt. Dabei werden die Seitenaufrufe der Werbeseite gezählt, die tatsächlich aus den Ad Impressions entstehen.
Bekanntheitsgrad einer Marke oder eines Unternehmens.
Anzeige im Internet mit Hyperlink.
bezeichnet das „hintere Ende“ einer Homepage, das der Planung, Gestaltung und Administration der Page dient. Der Zugang zum hinteren Ende ist beschränkt und nur mit Benutzername und Passwort zu erreichen. Dort werden neue Artikel verfasst, formatiert und nach SEO-Richtlinien optimiert. Bestehende Texte können abgeändert und aktualisiert werden. Dateien wie Bilder, PDF´s oder Videos werden hochgeladen oder gelöscht.
Der Begriff „Blacklisting“ steht für einen Vorgang, bei dem Absender von Spam identifiziert und für die weitere Zustellung von Informationen gesperrt werden. Dazu werden die Spam-Absender automatisiert in eine Spam Blacklist eingetragen. Eine solche Blacklist besteht aus E-Mail-Adressen, Domainnamen oder IP-Adressen.
Die IP-Adressen landen auf einer sogenannten Blacklist (schwarzen Liste/Negativliste) und werden nicht mehr zugestellt: Sie erreichen weder den Posteingang des Empfängers noch seinen Spam-Ordner.
Unter einem Corporate Blog versteht man einen Blog, der von einem Unternehmen oder einem oder mehreren seiner Mitarbeiter geführt wird.Der von den Unternehmen veröffentlichte Content soll gewöhnlich eine bestimmte Zielgruppe ansprechen und diese für die Firma begeistern. Corporate Blogs sind strategische Instrumente im Marketing-Mix von Unternehmen. Sie dienen dazu, die Interessen des jeweiligen Unternehmens kommunikativ und zielgerichtet zu vertreten.
Beitrag, der mit Geld beworben wird, um eine größere Reichweite zu erhalten.
bezeichnen nicht zugestellte Mails. Je nachdem, aus welchen Gründen die Mail nicht zugestellt werden kann, wird zwischen Soft- und Hard Bounce unterschieden. Soft Bounce beschreiben vorübergehende Probleme, zum Beispiel: Das Mailfach des Empfängers ist voll, der Server des Empfängers funktioniert gerade nicht. Soft Bounds können sich mit jedem E-Mail-Versand ändern. Hard Bouncs sind endgültig, sie ändern sich nicht, zum Beispiel: die hinterlegte E-Mail-Adresse ist falsch, das Postfach des Empfängers wurde aufgelöst. Vor allem für den Versand von Newslettern ist es für ein Unternehmen notwendig, die Zahl der Bounces zu kennen und so gering wie möglich zu halten.
Methode der Ideengenerierung, bei der spontane Einfälle zur Lösung einer Problematik in einer offenen und kritikfreien Diskussionsrunde zusammengetragen werden.
Ein Briefing ist eine kurze Einweisung, eine „Lagebesprechung“. Werbeschaffende wie beispielsweise Texter, Graphiker oder Autoren erhalten im Briefing grundlegende Informationen und Anweisungen, was bei der aktuellen Aufgabe zu beachten ist und wie diese umzusetzen ist. Auf Grundlage des Briefings beginnt die inhaltliche Ausarbeitung der Aufgabe.
Browserprogramme werden benötigt, um Internetseiten lesen und darstellen zu können. Browser erkennen HTML-Seiten, jpg-Datein und andere Bilddateien, sowie PDF-Dateien. Bekannte Beispiele für Browser sind Google Chrome, Internet Explorer und Mozilla Firefox.
Eine Marke – aus dem Englischen Brand – ist eine Marketing-Strategie sowie ein Konstrukt aus dem Recht.
Der Brand stellt im Marketing bzw. dem Branding die differenzierte Gesamtheit der Eigenschaften eines Unternehmens oder Angebots dar. Die Marke ist rechtlich ein geschütztes Zeichen (die Bildmarke) oder ein geschütztes Wort (Wortmarke). Durch gezielte Positionierung der Marke und konsistenter Markenführung wird versucht, den Markenwert zu steigern.
Marken sind immateriell – ich sage immer, ein immaterieller Vermögenswert – das bedeutet, dass man den Brand (Marke) nicht anfassen oder sehen kann. Sie tragen dazu bei, die Wahrnehmung der Zielgruppe von einem Unternehmen, einem Produkt, einer Dienstleitung oder sogar einer Idee oder Bewegung zu verbessern und diese emotional greifbar zu machen.
Brands schaffen einen Identifikationsanker damit sich die Zielgruppe mit der Marke assoziieren und identifizieren kann. Gleichzeitig werden Markenidentitäten auf dem Markt geschafft.
Sie bieten Unternehmen, Produkten, Dienstleistungen oder Einzelpersonen ein Werkzeug, enormen Wert zu schaffen und sich von ihrer Konkurrenz klar abzugrenzen.
Brand Marketing beschreibt einen langfristigen strategischen Plan zur kontinuierlichen Steigerung der Bekanntheit und des Ansehens einer Marke. Ziel des Brand Marketings ist es, eine stetig wachsende Basis treuer Kunden aufzubauen. Dies wird erreicht, indem die Identität und die Werte der Marke kontinuierlich und konsequent auf sinnvolle und ansprechende Weise kommuniziert werden.
Caches sind relativ kleine, dafür aber sehr schnelle Pufferspeicher, die sowohl zur Hardware- als auch zur Softwarestruktur des Browsers gehören können. Sie speichern Daten, die bereits einmal abgerufen wurden, und ermöglichen es so, dass die Daten bei einem erneuten Zugriff schneller geladen werden können. Für Nutzer sind Caches unsichtbar.
Strategisch angelegte Kommunikation, die von einem Positionierungsziel ausgehend versucht, dramaturgisch angelegte Kommunikationsinhalte über verschiedenste Kanäle zu streuen.
Verhältnis der Clicks auf einen Hyperlink zu den Einblendungen des Links.
Im Marketing, insbesondere im Online Marketing, ist eine Call to Action eine direkte Aufforderung an den Empfänger der Werbebotschaft, um diesen direkt zu einer Interaktion (etwa mit dem Link auf der Suchergebnisseite) zu bewegen. In der Regel geschieht dies mit Hilfe eines Imperativs wie „Jetzt anrufen“, „Mehr erfahren“, „Jetzt kaufen“ oder dem Vorschlag, den Werbenden in dessen physischer Filiale zu besuchen.
Damit eine CTA auch funktioniert, sollte man dem potentiellen Kunden gute Gründe geben, warum er auf das Angebot klicken oder grundsätzlich der Aufforderung folgen sollte. Dabei kann eine CTA als direkte Aufforderung oder auch als nicht anspruchsvolle Anfrage wie z.B. „Bitte wählen Sie eine Farbe aus“ gestaltet werden, abhängig vom jeweiligen Kontext.
CMYK ist ein subtraktives Farbsystem, das in der modernen Drucktechnik zur Anwendung kommt. Im Gegensatz zum RGB-System basiert das CMYK auf vier verschiedenen Farbtönen:
C = Cyan (entspricht einem Farbton zwischen Grün und Blau, also am ehesten dem in der Umgangssprache gebräuchlichen Farbton Türkis)
M = Magenta (entspricht einem Farbton zwischen Rot und Blau. Er wird auch als helles Purpur bezeichnet)
Y = Yellow, Gelb.
K = Key, Der Schwarzanteil einer Farbe wird traditionell als Key bezeichnet.
Ohne entsprechendes Farbmanagement erscheinen die Farben auf unterschiedlichen Endgeräten in abweichenden Schattierungen. Auch Drucker geben die Farben leicht unterschiedlich wieder.
Marken von zwei Unternehmen auf einem Produkt
bezeichnet eine Marketingmethode, die sich aus verschiedenen Teilbereichen zusammensetzt. Diese sind: Public Relations, SEO, Social Media, E-Mail-Marketing und Content Kreation. Ziel ist sowohl die Neukundenakquise als auch die Kundenbindung.
Vereinfacht ausgedrückt will CM mit nützlichen Informationen das Interesse der Zielgruppe wecken und sie so zum Verbleib auf der Seite animieren um weitere Informationen zu erhalten. Es wird eine Beziehung zwischen dem Produkt und den möglichen Kunden aufgebaut. Dabei ist eine möglichst genaue Analyse der Zielgruppe notwendig, um die Inhalte der Artikel passgenau auf diese zuzuschneiden. Eine hohe Reichweite der eigenen Website sowie das Nutzen der Reichweiten diverser Sociale-Media Kanäle erhöhen die Wirkung des CM. Ebenso steigert die Optimierung der Beiträge nach SEO-Richtlinien und die Verwendung geeigneter Keywords im Artikel die Zugriffsrate und damit die Wirksamkeit der Werbemaßnahme.
Eine bestimmte, gewünschte Aktion wird ausgeführt, z.B. eine Handlung auf der Website (Kauf eines Produktes, Newsletter Anmeldung, Download, etc.)
Anzahl der Conversions dividiert durch die Anzahl der Besucher.
Gestaltung eines geschlossenen Erscheinungsbildes eines Unternehmens in der Öffentlichkeit und nach innen.
Übernahme sozialer Verantwortung in der Gesellschaft durch ein Unternehmen.
Corporate Design (CD) ist ein Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens. Ein überzeugendes Corporate Design hilft dem Unternehmen, Kunden zu gewinnen. Das Corporate Design ist das Erscheinungsbild des Unternehmens und damit sowohl der erste als auch der bleibende Eindruck, den das Unternehmen beim Kunden hinterlässt. Ein bekanntes Beispiel für Corporate Design ist das individuelle Unternehmenslogo.
Maßnahmen zum Verkauf zusätzlicher Produkte an einen Kunden.
DKIM (DomainKeys Identified Mail) ist eine Methode der E-Mail-Authentifizierung, die es Absendern ermöglicht, die Verantwortung für ihre Nachrichten zu übernehmen. Es basiert auf der Verschlüsselung mit öffentlichen Schlüsseln und funktioniert durch Hinzufügen einer digitalen Signatur in die Kopfzeile der Nachricht.
Eine Webseite kann im Browser unter ihrer Domain, ihrer Internet-Adresse, aufgerufen werden.
Die DSGVO ist eine Verordnung nach europäischem Recht aus dem Jahr 2016 mit einer Aktualisierung aus dem Jahr 2018. Im Original umfasst sie 88 Seiten, die in elf Kapitel aufgegliedert sind. In diesen elf Kapiteln werden die Rechtsfragen rund um das Thema Datenschutz behandelt. Diese sind im Einzelnen:
Kapitel 1: Allgemeine Bestimmungen, Kapitel 2: Grundsätze, Kapitel 3: Rechte der betroffenen Person, Kapitel 4: Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter, Kapitel 5: Übermittlung personenbezogener Daten an Drittländer oder an internationale Organisationen, Kapitel 6: Unabhängige Aufsichtsbehörden, Kapitel 7: Zusammenarbeit und Kohärenz, Kapitel 8: Rechtsbehelfe, Haftung und Sanktionen, Kapitel 9: Vorschriften für besondere Verarbeitungssituationen, Kapitel 10: Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte, Kapitel 11: Schlussbestimmungen.
Weitere Infos direkt unter: dsgvo-gesetz.dehttps://dsgvo-gesetz.de/
Gemeinsame Marke für alle Produkte eines Unternehmens (Company-Brand).
Duplicate Content, also eine Verdopplung oder Reproduktion eines Inhaltes im Web entsteht immer dann, wenn entweder ein Urheber den Inhalt über mehrere URLs veröffentlicht oder wenn unberechtigterweise Inhalte aus der eigenen Website von anderen kopiert und unter deren URL ebenfalls veröffentlicht werden. Findet eine Suchmaschine Duplicate Content, so wirkt sich das negativ auf den Platz im Page Ranking aus. Außerdem besteht aufgrund des Urheberrechts die Gefahr rechtlicher Konsequenzen bei der unberechtigten Verwendung von Texten anderer. Ziel einer qualitativ hochwertigen Internetpräsenz muss immer sein, Unique Content, also einzigartigen Inhalt, zu generieren.
ist sowohl Teil des Direktmarketings, als auch Teilbereich des Online-Marketings. EM funktioniert meist in Form von Newslettern oder Trigger E-Mails und dient vor allem der Kundenbindung. Die Mails werden gezielt an den bestehenden Kundenstamm und an interessierte Personen versendet. Auch wenn es modernere Marketing-Methoden gibt, bietet das E-Mail Marketing dem Werbetreibenden Vorteile:
E-Mail Marketing ist schnell, kostengünstig und lässt sich individuell anpassen.
Es erreicht eine genau definierte Zielgruppe, das heißt, der Rücklauf bzw. der Erfolg der Werbemaßnahme ist exakt auswertbar.
Wer eine neue Technologie begeistert annimmt und sich bereits kurz nach ihrer Markteinführung damit auseinandersetzt und mit ihrer Anwendung vertraut macht, der wird als Early Adopter bezeichnet. 13,5% der Bevölkerung sind Early Adopters, technologiebegeisterte Visionäre (Modell nach E. M. Rogers). Sie bilden die zweite Stufe im fünfstufigen Modell des Adaptionslebenszykluses.
Mitarbeitende posten über ihre privaten Kanäle zu ihrem Arbeitsplatz. Ein organisiertes Employee Advocacy-Programm kann dabei unterstützen, eine Marke effektiv zu bewerben und gleichzeitig die Unternehmensrichtlinien einzuhalten.
Jede Art der Interaktion auf Social Media, wie z.B. Likes, Kommentare und geteilte Beiträge.
Anzahl der Impressionen (Nutzer, die den Inhalt gesehen haben) im Verhältnis zu den Interaktionen.
Überblick an Inhalten eines Accounts.
Wort mit # davor - werden in den sozialen Medien dazu eingesetzt, Posts als Teil einer umfassenderen Konversation oder eines größeren Themas zu markieren. Beim Anklicken eines Hashtags gelangt man dann zu allen mit diesen markierten Beiträgen.
Gibt an, wie oft eine Anzeige oder ein Post in einem Social Media Netzwerk angezeigt wird. Sagt nichts aus über die Nutzeranzahl, die den Beitrag gesehen haben, da einer Person ein Beitrag mehrmals ausgespielt werden kann und jedes Mal als Impression gezählt wird.
Social Media User, der durch eine große Followeranzahl ein Publikum von signifikanter Größe erreicht.
Leistungskennzahl, die den Fortschritt hinsichtlich eines wichtigen Geschäftsziels misst.
Social Media Aktivitäten & Reichweite die nicht durch bezahlte Werbung erzielt werden.
Eine Werbestrategie, mit der man Besucher einer Website, die diese ohne Conversion wieder verlassen haben, mithilfe eines Website-Pixels erneut mithilfe einer Werbeanzeige anspricht.
Kennzahl, welche Strategie und Maßnahmen den größten Nutzen erwirtschaften.
Erwähnungen in Social Media Posts werden mit einem @ eingeleitet. Der betroffene User erhält eine Benachrichtigung.
Auswahl einer bestimmten Zielgruppe für Social Media Ads, geclustert nach z.B. Ort, Alter oder Interessen, um so die Anzahl der Conversions zu maximieren.
Social Media Inhalte, die von „normalen“ Leuten oder Fans der Marke erstellt werden. Marken sammeln diesen Content über Preisausschreiben, Marken-Hashtags, um diese Inhalte ggf. für die eigene Vermarktung zu nutzen.