• Clinic de La Source
  • Clinic de La Source - Personal
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Die Clinic de La Source im schweizerischen Lausanne ist eine klassische Belegarztklinik mit 150 Betten und einem chirurgischen Schwerpunkt. Die Operationen, zu denen anspruchsvolle Eingriffe im Bereich Kopf und Wirbelsäule oder des Verdauungs- und Harnsystems gehören, werden ausschließlich von externen Chirurginnen und Chirurgen aus der Region Lausanne durchgeführt. Rund 600 Ärztinnen und Ärzte zählen zum Zuweiserkreis, der in der Clinque de La Source zugelassen ist. Gut 60 von ihnen operieren regelmäßig in der Klinik. Dass die Clinic de La Source so gefragt ist, ist das Ergebnis einer großangelegten Serviceoffensive: Die Klinikleitung betrachtet die Chirurginnen und Chirurgen als Kundinnen und Kunden, denen man einen einzigartigen Service bieten möchte. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die technische Ausstattung der Einrichtung.

„Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden ein Rundum-sorglos-Paket für ihre Operationen – sowohl personell als auch von der technischen Ausstattung her. Die Ärztinnen und Ärzte buchen einen Termin und finden bei uns alles, was sie für die bestmögliche Therapie ihrer Patientinnen und Patienten benötigen. Und zwar auf höchstem Niveau“, erklärt Emmanuel Grosjean, Abteilungsleiter Medizintechnik und bereichsübergreifende Projekte.

Guter Service heißt guter Informationsfluss

Bei den Bemühungen, den zuweisenden Ärztinnen und Ärzten den bestmöglichen Service zu bieten, spielt die IT-Infrastruktur eine wichtige Rolle. Die Verfügbarkeit von medizinischen Informationen für das Gesundheitspersonal zur Vor- und Nachbereitung von Eingriffen ist von entscheidender Bedeutung. Vor etwa drei Jahren legten die IT-Verantwortlichen daher die IT-Strategie fest, möglichst viele medizinische Daten zu digitalisieren, um die Datenverfügbarkeit, aber auch die Datensicherheit zu erhöhen. „Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, eine Plattform zu etablieren, auf der unsere Kundinnen und Kunden, also die Zuweisenden, so viele Daten wie möglich zur Verfügung stellen und abrufen können. Dadurch können wir ihnen das Leben viel leichter machen und dazu beitragen, dass sie wiederum ihren Patientinnen und Patienten einen verbesserten Service bieten können“, so Yannick Bohren, Anwendungstechniker in der Clinique de La Source.

Entscheidender Bestandteil dieser Plattform ist das JiveX Healthcare Content Managementsystem (HCM). Die Schweizer Klinik entschied sich für die Lösung von VISUS, weil sie eine umfassende Konsolidierung der medizinischen Daten ermöglicht und weil das System auf IT-Standards aus dem Gesundheitswesen beruht. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der aktuellen IT-Strategie, um künftig eine bessere Kontrolle über die medizinischen Daten zu erlangen und sie mit denen zu teilen, die dazu berechtigt sind. In einem ersten Schritt sind das vor allem die Partnerärztinnen und -ärzte. „Wir haben uns mehrere Systeme angeschaut, das JiveX HCM hat uns aber am meisten überzeugt. Mit dem HCM lassen sich Dokumente einfach sammeln, einfach teilen und einfach verfügbar machen. Das System ist effizient und vor allem sicher“, fasst Emmanuel Groesjean zusammen.

Yannick Bohren - Clinic de La Source
"Über ein Barcode System werden Dokumente digitalisiert und JiveX weist sie zuverlässig und effektiv den richtigen Patienten zu und klassifiziert sie auch automatisch. Das ist wirklich sehr komfortabel."

Yannick Bohren

Anwendungstechniker

Gute Integration und einfaches Teilen

Um die Daten effizient teilen zu können, ist das HCM in das KIS integriert. Die Zuweisenden erhalten dann über die Patientenakten Zugriff auf die medizinischen Daten im HCM. So ist auch sichergestellt, dass die relevanten Daten für die empfangsberechtigten Personen zugänglich sind. Momentan befindet sich das Zuweiserportal und damit auch der Zugriff auf die medizinischen Daten aus dem HCM in einer Pilotphase. Schon bald sollen aber alle Kooperationspartnerinnen und -partner von dem einfach Datenaustausch profitieren. „Das Teilen und Verfügbarmachen von Daten war bisher ein Problem, denn natürlich ist der Austausch sensibler medizinischer Informationen über Fax oder E-Mail nicht besonders sicher. Heute haben wir einen sehr effizienten Prozess rund um das Digitalisieren, Sammeln und Teilen der Daten etabliert: Über ein Barcode-System werden Dokumente digitalisiert und JiveX weist sie zuverlässig und effektiv den richtigen Patientinnen und Patienten zu und klassifiziert sie auch automatisch. Das ist wirklich sehr komfortabel“, berichtet Yannick Bohren.

Diese automatische Zuordnung geht mit weiteren positiven Effekten einher: Die Kategorisierung von Informationen erfordert kein Eingreifen des medizinischen Personals mehr. Soazig Olivin, Anwendungsmanagerin für die elektronische Patientenakte in der Clinique de La Source, war für die Definition der Benutzerrechte und des Aktenplans in JiveX zuständig. Sie erinnert sich: „Im Rahmen des Projekts mussten wir uns alle möglichen Dokumente anschauen und entscheiden, welche davon Gesundheitsdaten beinhalten. Eine solche Übersicht hatten wir bis dato nicht. Wir haben festgestellt, dass einige der Dokumente nicht in unserem Dokumentenmanager waren und damit auch nicht unserer Kontrolle unterlagen. Natürlich haben wir auch Dokumente identifiziert, die für den Behandlungsprozess nicht relevant sind, und diese aus dem Workflow entfernt.“

Eine weitere, potenzielle Empfängerin der Daten ist die kantonale Plattform cara.ch, die elektronische Patientendossiers (EPD) sammelt und bereitstellt. Aktuell wandern noch keine Informationen in das EPD. Sobald dies möglich ist, ist die Clinique de La Source aber dafür – zur Freude der Patientinnen und Patienten, die schließlich Eigentümer der Daten sind.

Emmanuel Grosjean - Clinic de La Source
"Mit dem HCM lassen sich Dokumente einfach sammeln, einfach teilen und einfach verfügbar machen. Das System ist effizient und vor allem sicher."

Emmanuel Grosjean

Abteilungsleiter Medizintechnik und bereichsübergreifende Projekte

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