• Blogbild Anwenderbericht: JiveX am RANOVA-Standort Bochum

Gute Erfahrungen teilt man gern. Darum stand das Team der Radiologie Herne mit Rat und Tat zur Seite, als es für die fünf RANOVA-Standorte in Bochum darum ging, ein neues PACS einzuführen. Die guten Erfahrungen beziehen sich in diesem Fall auf das JiveX Enterprise PACS, das in Herne bereits seit 2002 im Einsatz ist.

Das Geheimnis einer erfolgreichen PACS-Partnerschaft

Man könnte sogar sagen: im Dauereinsatz. Denn in den mehr als 15 Jahren war das System keine einzige Sekunde ungewollt außer Betrieb. Für Dr. Christoph Labisch nur einer der Faktoren, der seinen positiven Erfahrungsschatz mit dem VISUS PACS prägte.

Dr. Christoph Labisch - Radiologie Herne
„Aus Radiologensicht ist ein gutes PACS eines, über das man nicht nachdenken muss. Das zuverlässig funktioniert, auf Knopfdruck die gefragten Bilder anzeigt, intuitiv bedienbar ist und die notwendigen Werkzeuge für eine moderne Befundung umfasst. Und genau diese Kriterien erfüllt JiveX heute noch genauso gut wie am ersten Tag.“

Dr. Christoph Labisch

Facharzt für Diagnostische Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie in der Radiologie Herne

Was nach Stagnation klingt, ist tatsächlich das genaue Gegenteil. Denn natürlich hat sich die Radiologie Herne in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Abgesehen von neuen medizintechnischen Geräten kamen über die Jahre auch zusätzliche Standorte hinzu – mittlerweile zählt der Verbund fünf Niederlassungen. Dass JiveX heute über alle Standorte, Geräte und IT-Architekturen hinweg immer noch hochperformant und reibungslos funktioniert, ist der guten Interoperabilität und Skalierbarkeit des Systems zu verdanken – und natürlich der guten Multisite-Kompatibilität

Multisite-Fähigkeit ermöglicht Wachstum 

Und die war auch an den fünf RANOVA-Standorten in Bochum und Wattenscheid gefragt, als es darum ging, die einzelnen PACS-Lösungen der Radiologien durch ein einheitliches System zu ersetzen. Verständlich, dass VISUS gemeinsam mit einem anderen Anbieter in die engere Auswahl des Ausschreibungsverfahrens kam. Am Ende überzeugte das Multisite-Konzept mit JiveX am stärksten. „Wir gehen davon aus, dass die Vernetzungskomplexität in den nächsten Jahren zunimmt. Das heißt, bei den heute fünf Standorten, die untereinander kommunizieren müssen, wird es nicht bleiben. Und ein PACS muss diese Entwicklung mittragen können, ohne an seine Grenzen zu kommen. Die Herausforderungen liegen in einem schnellen Bildtransfer, in der Archivierung, in intelligenten Backup-Lösungen und Routineregeln“, so Christoph Labisch. 

Für die fünf derzeitigen Bochumer Standorte und perspektivisch alle folgenden sieht das Vernetzungsszenario wie folgt aus: Jeder Standort verfügt über einen eigenen Bildarchivrechner, der die Bilddaten entgegennimmt. In einem externen Rechenzentrum ist eine zentrale Archivintelligenz beheimatet, die quasi als standortübergreifendes Verteilerzentrum aller Bilddaten fungiert. Die Daten der einzelnen Standorte werden sowohl lokal als auch im zentralen Archiv des Rechenzentrums archiviert. 

Geräuschloser Übergang zu JiveX 

Nachdem 2017 die Ausschreibung startete, wurden die PACS der fünf Bochumer Ranova-Standorte 2018 auf JiveX umgestellt. Sebastian Auer, der die Einführung technisch begleitete, ist heute noch erstaunt darüber, wie reibungslos der Wechsel funktionierte.

Sebastian Auer - Radiologie Herne
„Aus der Perspektive der Projektorganisation ist eine PACS-Umstellung in bestehenden Systemen eine Herausforderung, weil die Altdaten migriert werden müssen, ohne den Livebetrieb zu unterbrechen. Bei der Umstellung auf JiveX ging der gesamte Importvorgang so geräuschlos vor sich, dass unsere IT zunächst dachte, dass das System defekt sei – einfach, weil sie so gut wie keine Arbeit damit hatte“

Sebastian Auer

Projektmanagement in der Radiologie Herne

Dieser reibungslose Ablauf ist auch der guten Vorarbeit zu verdanken. Im Vorfeld wurde genau definiert, welche Daten künftig wie im PACS gespeichert und dargestellt werden sollen. Mit einem automatischen Mappingverfahren wurden die Daten dann im Hintergrund während des regulären Betriebs kopiert – und standen innerhalb kurzer Zeit für den Golive zur Verfügung. Sebastian Auer: „Dass es so wenig Abstimmungsaufwand während der Migration gab, ist keine Selbstverständlichkeit. Meiner Erfahrung nach ist es aber auch ein Markenzeichen von VISUS, dass die Systeme extrem ressourcenschonend sind, also ohne großen Wartungs- und Betreuungsaufwand auskommen.“

Einfach praktisch, das neue PACS

Und was sagen die Anwender? Die zeigen sich von der Stabilität und Funktionalität des Systems sowie den Vorteilen der vernetzten Standorte vollauf überzeugt.

Dr. Christian Wiedemeyer – Ranova
„Wir haben vorher mit einer sehr heterogenen PACS-Landschaft gearbeitet – mit allen damit verbundenen Nachteilen. Seit der Einführung von JiveX ist es nun möglich, standortübergreifende Befundungen durchzuführen, was enorm viel Zeit spart. Auch der direkte Bildzugriff aus dem RIS heraus erleichtert unsere Arbeit enorm.“

Dr. Christian Wiedemeyer

Clusterleiter Ärztlicher Dienst für das Ranova-Cluster Bochum/Wattenscheid

Neben diesen administrativen Vorteilen profitieren die Radiologen auch von dem exzellenten Funktionsumfang des JiveX Enterprise PACS. Beispielsweise von dem einfachen Capturing einzelner Bilder, das klinische Demos enorm vereinfacht. Perspektivisch werden auch Funktionen wie die 3-D-Rekonstruktion oder der Umgang mit dynamischen Studien in den Mittelpunkt rücken. Aktuell wird nämlich der Gerätepark des Bochumer Clusters auf den neuesten Stand gebracht, was auch an das PACS neue Anforderungen stellen wird. „Um die Potenziale moderner Medizintechnik voll ausschöpfen zu können, braucht es natürlich auch die passende Software. Und mit JiveX sind wir für alle Fälle bestens gerüstet“, schließt Christian Wiedemeyer.