JiveX 5.8: Fünf Gründe, warum Sie jetzt updaten sollten

JiveX Service

Unsere neuesten PACS- und HCM-Lösungen bietet gerade im klinischen Betrieb eine Fülle von Mehrwerten, wie ein Vergleich mit der Version 5.5. zeigt.

Mit der Version 5.5 haben wir Anfang 2024 das technische und sicherheitstechnische Fundament unseres Produktportfolios grundlegend modernisiert. Das neue Release JiveX 5.8 baut konsequent darauf auf und setzt nun den nächsten großen Meilenstein: Bei der Interoperabilität, der KI-unterstützten Befundung, der Workfloweffizienz sowie den Sicherheitsaspekten markieren JiveX Enterprise PACS 5.8 und JiveX Healthcare Content Management (HCM) einen spürbaren Reifegradsprung, der sich in der täglichen Versorgung unmittelbar auszahlt.

Was sind die Kernvorteile von Jive X 5.8.?

  1. Spürbar schneller zum Befund: Prior Toggling, gespiegelte Tomosynthese und automatische Voraufnahmen-Selektion
  2. EU AI Act-konforme KI-Einbindung: Transparenter Verifikationsworkflow ohne ärztlichen Kontrollverlust und ohne Neudiktat
  3. Kontrollierte Kommunikation & Governance: Gezielter Serienversand in der Teleradiologie (ConnectMT), HL7-URL-Share und lückenloses WADO-Auditing
  4. Standortübergreifend vernetzt: ISiK-Stufe 3 im produktiven End-to-End-Einsatz mit hoher Performance bei großen Datenmengen
  5. Anbindung an die ePA 3.0: Medienbruchfreier Austausch von Vordokumenten und Befunden mit der „ePA für alle“

     

Weniger Handgriffe bis zur Diagnose

Befundung lebt vom schnellen Vergleich, und den erleichtert JiveX 5.8 spürbar. Im Mammografie-Screening erschließt sich der zeitliche Verlauf dank des schnellen Umschaltens zwischen der aktuellen Mammografie und den Voraufnahmen (Prior Toggling) auf einen Blick, während die gespiegelte Tomosynthese-Ansicht Seitenunterschiede sofort hervortreten lässt. Passende Voraufnahmen stehen dabei zuverlässiger bereit: Dieselben Kriterien, nach denen Hängeprotokolle die Bilder anordnen, lassen sich jetzt auch für die automatische Auswahl der Voruntersuchungen nutzen. Auch der Weg vom Bild in den Befund wird kürzer, weil sich Messwerte und Annotationen mit wenigen Handgriffen übernehmen lassen. Hinzu kommen zahlreiche Detailverbesserungen, die den Arbeitstag runder machen – von der Wirbelsäulendiagnostik bis zur Perfusionsauswertung.

KI, die im Befundungsalltag ankommt

KI verspricht Entlastung, doch in der Praxis überwiegt oft die Vorsicht: Wer verantwortet ein KI-Ergebnis, und wie lässt sich verhindern, dass ungeprüfte Befunde in die Versorgung gelangen? JiveX erfüllt zentrale Anforderungen des EU AI Act mit einem strukturierten Verifikationsworkflow, bei dem die Radiologinnen und Radiologen die Kontrolle behalten. Erst nach ärztlicher Freigabe werden KI-Ergebnisse für nachgelagerte Systeme verfügbar; ihr Prüfstatus bleibt dabei durchgängig transparent und nachvollziehbar. Statt zusätzlicher Klicks bringt der Workflow sogar Zeitersparnis: Freigegebene Mess- und KI-Werte übernimmt die Radiologin bzw. der Radiologe direkt in den Befund, ohne sie erneut zu diktieren.

Optimierte Patienten- und Kommunikationsprozesse mit HL7: Mehr Nachvollziehbarkeit, Governance und Sicherheit

Mit JiveX 5.8. erhalten Sie ein Plus an Steuerbarkeit in der externen Kommunikation und bei Freigaben. Dafür sorgen u.a. URL-Share-Prozesse, bei denen medizinische Daten bzw. Dokumente zentral gespeichert werden und nur der Zugriffspfad übermittelt wird. Das HL7-Standard-Protokoll informiert die Empfängersysteme über die Verfügbarkeit.
Aus dem einfachen Versand wird dabei ein kontrollierter Freigabeprozess: Der Zugriff läuft über ein sicheres Session-Cookie statt über Tokens in der URL, ein verbessertes Login mit Sperrmanagement schützt vor unbefugten Versuchen, und Freigabearten wie Download-Limits sind konfigurierbar. Alle aktiven Freigaben lassen sich zentral einsehen – auf Wunsch auch mobil.

Auch der Bildversand wird gezielter: Aus JiveX Web lassen sich jetzt einzelne Serien statt kompletter Untersuchungen per DICOM Mail oder DICOM Send weiterleiten. In teleradiologischen Abläufen – etwa im Teleradiologieverbund ConnectMT – bedeutet das weniger Klicks, geringeres Übertragungsvolumen und schnellere Weiterleitung. Zugleich ist der Versand datenschutzkonformer, weil nur die tatsächlich benötigten Serien das Haus verlassen.

Nach der Modernisierung der Sicherheitsbasis in Version 5.5. bringt JiveX 5.8. neben ausgereifteren Rollen- und Rechtekonzepten im KI-Umfeld eine revisionssichere, lückenlose Protokollierung aller Zugriffe auf DICOM-Daten über die WADO-Schnittstelle sowie eine verbesserte Freigabe- und Statussteuerung. Dadurch verbessern wir die Auditierbarkeit für Datenschutz, Compliance und Betreiberpflichten. Damit ist der Umstieg auf JiveX 5.8. auch in Sachen Sicherheit ein Sprung in Richtung Zukunftsfähigkeit. 

Interoperabilität und Datenaustausch über Standorte hinweg

Nachdem wir mit der Version 5.5. eine grundlegende Plattformmodernisierung inklusiver erweiterter Funktionen geschaffen hatten, fokussiert JiveX 5.8. auf den produktiven Ende-zu-Ende-Einsatz in vernetzten Versorgungsstrukturen. Dazu gehört ein standortübergreifender, ISiK-konformer Dokumentenaustausch, der nicht zuletzt von leistungsstarken Such- und Ablaufprozessen profitiert (MPI-Suche, Wildcard/-Parameteroptimierung, Paginierung großer Trefferlisten, Quellfilter via ISiK Document Exchange Plus) und damit über übliche ISiK-Funktionalitäten hinausgeht. Im Zusammenspiel stabilisieren diese Features nicht nur den Betrieb bei großen Datenmengen, sondern machen den gematik-Standard für informationstechnische Systeme in Krankenhäusern wirklich alltagstauglich. 

An die ePA 3.0 angebunden

Ebenso zahlt die Anbindung an die elektronische Patientenakte 3.0 („ePA für alle“) auf die einrichtungsübergreifende Versorgung ein: Relevante Vorbefunde und Briefe lassen sich aus der eAkte einsehen und ins JiveX HCM übernehmen, während eigene Ergebnisse an die Patientenakte zurückgespielt werden. So fließen Befunde ohne Medienbruch in die gemeinsame Aktenlage ein.