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Vier Tage, elf Leute, ein Ziel: das französische Rennes - Austragungsort des diesjährigen IHE-Connectathons vom 8.-12. April 2019. Wie immer waren wir mit dabei, dieses Mal sogar in Fußballmannschaftsstärke.

Zum ersten Mal haben sich nämlich nicht nur die VISUS Entwickler auf den Weg zum Test-Marathon gemacht, sondern auch Kollegen aus dem Projektmanagement. Und das aus gutem Grund: Das Wissen um die Möglichkeiten und den Einsatz der IHE-Profile gehört mittlerweile zum beruflichen Standardrepertoire für alle, die an der Entwicklung zukunftsfähiger Gesundheits-IT Produkte beteiligt sind ebenso wie für diejenigen, die innovative IT-Projekte in die Praxis umsetzen. Insofern ist der IHE-Connectathon nicht mehr nur eine Entwicklungs- und Testplattform für unsere Produkte, sondern auch für unsere Kollegen. Mit an Board war beispielsweise auch Nina Beitz, aktuell studentische Aushilfe bei VISUS, die auf dem Connectathon Profile testete, die sie in ihrer Masterarbeit aufgreifen wird. 

XDS & FHIR weiter im Fokus

Aber natürlich waren die Hauptprotagonisten des Connectathons wieder die zahlreichen IHE-Profile, ihre Adaption in die Praxis und die Tests mit anderen Systemen. Durch die VISUS Brille betrachtet interessieren uns dabei folgende Fragen: Welche neuen Profile gibt es und haben sie einen Nutzen für die JiveX Produkte? Wie reif sind bestimmte Profile für die Praxis? Wie stabil laufen Implementierungen neuer Profile in Produkt-Prototypen? Und natürlich: Wie gut sind bestehende Profile in unsere Produkte implementiert und wie gut kommuniziert JiveX mit anderen Systemen?

Ein Fokus der diesjährigen Veranstaltung lag – wie in den vergangenen Jahren – auf IHE-XDS und dem dazugehörigen Kosmos. Der Connectathon bot die Möglichkeit, XDS-Komponenten, die bereits in JiveX eingeflossen sind, erneut in einer Multi-Vendor-Umgebung zu testen und zu bestätigen. Außerdem testeten wir erstmals das IHE-RMD (Remove Metadata and Documents) Profil in einer sogenannten Trial Implementation. Das Profil dient innerhalb eines XDS-Szenarios dazu, Daten konsistent zu löschen – eine Aufgabe, die XDS nicht erfüllen kann. Unsere Trial Implementation funktionierte übrigens so gut, dass sich sogar die Konkurrenz für unsere Art der Umsetzung interessierte.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem FHIR Standard, der in vielen Punkten nach wie vor nicht reif für den Einsatz in Produkten ist. Profile, die auf FHIR basieren werden von der IHE noch nicht freigegeben, da noch Änderungen ausstehen. Fazit: Da steht noch Einiges an Arbeit an, bevor FHIR sinnbringend Einzug in die Praxis hält. 

Neues für die Radiologie

Für uns als VISUS standen natürlich auch die radiologischen Profile im Mittelpunkt. Neben unserem Standardrepertoire, das wir regelmäßig auf seine Stabilität hin prüfen, haben wir in diesem Jahr erfolgreich das Profil „Encounter Based Imaging Workflow“ (IHE EBIW) getestet. Dieses spezifiziert, wie sonographische Adhoc-Untersuchungen anschließend in den Patientenkontext und den medizinischen Workflow eingebunden werden können. 

Ebenfalls erfolgreich verliefen die Tests von IHE-IUA (Internet User Authentification), dem Profil für eine sichere Authentifizierung über den Server im Falle eines Datenversands. Und – ganz neu – IHE WIA (Webbased Image Access). WIA soll künftig den Zugriff auf Bilder über Internettechnologien ermöglichen und damit sozusagen die Ansprüche, die auf stationären Arbeitsplätzen mit DICOM umgesetzt werden, auf den Bildaustausch auf mobilen Endgeräten übertragen.

Alles in allem waren wir mit dem Erfolg unseres Teams und der Tests sehr zufrieden, insgesamt konnten wir 47 „Sternchen“ sammeln. Und auch abseits des Connectathons konnten Erfolge verbucht werden: 

  • die Rettung eines Smartphones aus der französischen Kanalisation
  • einige Joggingrunden am Fluss l'Ille 
  • etliche gesellige Runden am Spielbrett


Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!