• HCM Klartext - Ein Fall für HCM: Elektronische Akten und Portale

Viele unserer Kunden sind derzeit mehr oder minder konkret mit dem Aufbau elektronischer Patientenakten beschäftigt. Über die Einführung eines JiveX Healthcare Content Managementsystems (HCM) denken sie darum nur am Rande nach. Völlig zu unrecht. Denn: Im Vollausbau stellt das HCM die elektronische Akte dar. Warum das so ist und wie sich die zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen, verraten wir in der vierten Folge unserer Blogreihe „HCM KLARTEXT“.

Überlegen Sie doch mal: Das HCM ist der Ort, an dem potenziell alle medizinischen Daten patienten- und/oder fallbezogen zusammenlaufen. Hierfür stellt das System die notwendigen Werkzeuge, zum Beispiel zur Datenintegration und Formatharmonisierung, sowie die passende Infrastruktur, zum Beispiel den Multiformat-Viewer und die Archivkomponente, zur Verfügung. Angenommen, eine Einrichtung reizt die damit verbundenen Möglichkeiten vollständig aus und lässt sämtliche Daten – vom Befundbrief über das EKG bis hin zum Bewegtbild aus der Endoskopie – über Schnittstellen in das HCM fließen. Dort angekommen, werden sie anhand des zuvor definierten Aktenplans verschlagwortet und abgelegt: Was sonst, als eine elektronische Patientenakte ist das Ergebnis?

Weg frei für Portale und nationale Infrastrukturen

Als zentrale Sammlung medizinischer Daten kann das HCM aber nicht nur die Funktion einer  institutionsinternen elektronischen Akte übernehmen, sondern bildet auch die Basis für den einrichtungsübergreifenden Datenaustausch. Ob es sich dabei um regionale medizinische Netzwerke, Portale oder nationale Akten handelt, spielt keine Rolle. Denn: Auf ihrem Weg ins HCM wurden die Daten bereits in anerkannte Standardformate umgewandelt, so dass sie mühelos aus dem HCM extrahiert und in andere Infrastrukturen eingespeist werden können.

Und das HCM kann noch mehr. Ein Blick in die Nachbarländer Österreich und Schweiz zeigt, dass nationale Patientenakten sehr gut mithilfe von IHE-Profilen umgesetzt werden können. In diesen beiden konkreten Fällen, aber auch bei vielen anderen Portallösungen, kommen die Profile rund um IHE-XDS zum Einsatz. Sie regeln den Austausch der jeweiligen Daten zwischen vier Akteuren: der Document oder Image Source, dem Repository, der Registry und dem Consumer.

Als zentrale Sammelstelle aller medizinischen Daten kann das HCM mühelos die Rolle der Document oder Image Source – also die des hauseigenen Quellarchivs – sowie die des Repositories (Aufbewahrungsort der auszutauschenden Daten) übernehmen. Der Multiformat-Viewer dient in einem solchen Szenario als Consumer, über den auch „institutionsfremde“ Daten – bei entsprechender Berechtigung – angesehen werden können.


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